Diese einfachen Winter Cocktails gelingen
dir im Handumdrehen
Wenn draußen der Frost an den Fenstern steht, braucht es keine ausgefeilte Barkarte. Einfache Winter Cocktails leben von wenigen, dafür hochwertigen Zutaten und einer Spirituose, die Charakter mitbringt. Ein Marillenbrand aus eigenem Obst, ein nussiger Likör oder ein kräftiger Williams liefern dir in Minuten einen Drink, der wärmt.
Diese einfachen Winter Cocktails
gelingen
dir im Handumdrehen
Wenn draußen der Frost an den Fenstern steht, braucht es keine ausgefeilte Barkarte. Einfache Winter Cocktails leben von wenigen, dafür hochwertigen Zutaten und einer Spirituose, die Charakter mitbringt. Ein Marillenbrand aus eigenem Obst, ein nussiger Likör oder ein kräftiger Williams liefern dir in Minuten einen Drink, der wärmt.
Das Wichtigste in Kürze
Einfache Winter Cocktails gelingen mit wenigen Zutaten und kräftigen Spirituosen wie Marillenbrand oder Williamsbirne in wenigen Minuten.
- Winter Sonne: Williamsbirne, Sanddorn und Honig ergeben einen fruchtig warmen Drink mit Soda zum Auffüllen.
- Ski Punsch: Feuerholz und Whiskey mit Kaffee Gewürz Sirup bringen würzige Tiefe und Apres Ski Charakter ins Glas.
- Nusserl Martini: Espresso, Vodka und der nussige Likör Nusserl ergeben einen winterlichen Digestif.
- Sacher Torte: Marillenbrand, Kakao und Schokoladensirup erinnern geschmacklich an die berühmte Wiener Torte.
- Technik: Ein Shaker und ein feines Sieb reichen als Grundausstattung für alle vier Rezepte aus.
- Zutatenbasis: Edelbrand liefert reines Fruchtaroma ohne Zucker, Likör sorgt durch Zuckerzusatz für Cremigkeit.
- Anlässe: Die Rezepte passen zu Weihnachten, Silvester und zum spontanen Winterabend gleichermaßen.
- Deko: Zimtstangen, Orangenzesten und frische Kräuter wie Thymian runden jeden Drink optisch ab.
Diese hausgemachten Rezepte vom Hödl Hof bringen wohlige Wärme in die kalte Jahreszeit
Am Hödl Hof entstehen Rezepte nicht am Schreibtisch, sondern direkt an der Bar, wenn neue Jahrgänge verkostet werden. Aus diesen Runden haben wir vier Kreationen ausgewählt, die besonders gut in die kalte Jahreszeit passen. Jede davon baut auf einer hofeigenen Spirituose auf, vom Edelbrand aus dem eigenen Obstgarten bis zum würzigen Feuerholz.
Bewusst setzen die vier Rezepte auf unterschiedliche Basen. Ein Winter Cocktail mit Edelbrand schmeckt deutlich klarer und fruchtbetonter als eine Variante mit Likör, die durch den Zuckeranteil cremiger ausfällt. So findest du unabhängig von deinem Geschmack den passenden Einstieg.
Für alle vier Drinks brauchst du keine Profiausstattung. Ein Shaker reicht in den meisten Fällen aus, bei zwei Rezepten genügt sogar ein Rührglas oder der Tumbler.
1. Winter Sonne verbindet Williamsbirne mit Sanddorn und Honig
Die Winter Sonne ist der zugänglichste Drink der vier. Die Basis bildet Williamsbirne, ein klassischer Edelbrand aus der Williams Christ Birne. Da er ohne Zuckerzusatz gebrannt wird, kommt das natürliche Birnenaroma unverfälscht zur Geltung.
Zutaten
- 5 cl Williamsbirne
- 3 cl Sanddornsaft
- 1 cl Honig
- Soda zum Auffüllen
- Eiswürfel zum Shaken
Zubereitung
- Williamsbirne, Sanddornsaft und Honig in einen Cocktailshaker geben.
- Eiswürfel hinzufügen und alles kräftig shaken, bis die Zutaten gut vermischt sind.
- Den Drink durch ein Sieb in eine Coupette abseihen.
- Mit Soda auffüllen und direkt servieren.
Sanddorn bringt eine angenehme Säure ins Spiel. Die Beere gilt als eine der vitaminreichsten Früchte Mitteleuropas und sorgt dafür, dass der Honig geschmacklich nicht zu dominant wird.
Das Ergebnis ist ein goldgelber, winterlicher Drink, der nach einem Spaziergang in der Kälte besonders gut schmeckt. Wenn du dich für die Basis interessierst, findest du in unseren klassischen Edelbränden neben der Williamsbirne auch weitere sortenreine Destillate aus dem eigenen Obstgarten.
2. Ski Punsch bringt Whiskey und Kaffeegewürz ins Glas
Der Ski Punsch ist die kräftigste Kreation in dieser Auswahl. Die Basis bildet Feuerholz, eine würzige Hödl Hof Spezialität mit deutlicher Zimtnote, die sofort für Winterstimmung sorgt. Whiskey ergänzt diese Würze um eine leicht rauchige, malzige Tiefe.
Zutaten
- 4 cl Feuerholz
- 2 cl Whiskey
- 1 cl Kaffee Gewürz Sirup
- 3 cl Orangen Limettensaft
- Eiswürfel zum Shaken
- 1 Orangenscheibe zum Garnieren
Zubereitung
- Feuerholz, Whiskey, Kaffee Gewürz Sirup und Orangen Limettensaft in einen Cocktailshaker geben.
- Eiswürfel hinzufügen und alle Zutaten kräftig miteinander shaken.
- Den Cocktail durch ein feines Sieb in eine Champagnerschale oder ein Martiniglas abseihen.
- Ohne Eis servieren und mit einer Orangenscheibe am Glasrand garnieren.
Der Name verweist auf die Après-Ski-Kultur, doch funktioniert dieser Cocktail im Winter genauso gut am heimischen Kachelofen. Wenn dich die würzige Basis neugierig macht, lohnt sich ein Blick in die Markenwelt rund um Feuerholz.
3. Nusserl Martini vereint Espresso mit nussigem Charakter
Der Nusserl Martini kombiniert kräftigen Espresso mit dem feinen Aroma gerösteter Haselnüsse. Die Basis bildet Nusserl, ein Likör, der an frisch geröstete Walnüsse erinnert und hervorragend mit Kaffee harmoniert.
Zutaten
- 3 cl Nusserl
- 5 cl Vodka
- 3 cl Espresso
- 1 cl Caramelsirup
- Eiswürfel zum Shaken
- Einige Kaffeebohnen zum Garnieren
Zubereitung
- Nusserl, Vodka, Espresso und Caramelsirup in einen Cocktailshaker geben.
- Eiswürfel hinzufügen und alle Zutaten kräftig shaken, damit eine feine Schaumkrone entsteht.
- Den Cocktail durch ein feines Sieb in ein Martiniglas abseihen.
- Ohne Eis servieren und mit einigen Kaffeebohnen auf der Schaumkrone garnieren.
Von der Machart her orientiert sich der Drink am klassischen Espresso Martini, bekommt durch den nussigen Likör jedoch eine wärmere und rundere Note.
Unter allen Drinks im Winter ist der Nusserl Martini der ideale Kandidat für nach dem Essen. Der Kaffeeanteil macht wach, während der Likör für einen angenehm weichen Abgang sorgt.
4. Sacher Torte setzt auf Marillenbrand und Schokolade
Die Sacher Torte im Glas verbindet das fruchtige Aroma der Marille mit kräftiger Schokolade. Die Basis bildet Marillenbrand, einer der bekanntesten österreichischen Edelbrände. Am Hödl Hof wird er aus vollreifen Marillen der eigenen Anlagen hergestellt.
Zutaten
- 6 cl Marillenbrand
- 2 cl Schokoladensirup
- 3 cl Kakao
- 2 cl Marillensaft
- Eiswürfel
Zubereitung
- Einen Tumbler mit Eiswürfeln füllen.
- Marillenbrand, Schokoladensirup, Kakao und Marillensaft direkt ins Glas geben.
- Alle Zutaten mit einem Barlöffel gründlich verrühren, bis sie sich gleichmäßig verbunden haben.
- Den Cocktail direkt im Tumbler mit den Eiswürfeln servieren.
Die Kombination aus Marille und Schokolade ist kein Zufall. Sie bildet das geschmackliche Grundmotiv der berühmten Wiener Sachertorte, bei der sich eine Schicht Marillenmarmelade unter der Schokoladenglasur verbirgt.
Das Ergebnis ist ein winterlicher Cocktail, der süß genug für die Weihnachtszeit ist, durch den kräftigen Marillenbrand aber nicht zu schwer oder klebrig wirkt.
4.94 von 5 Sternen
Inhalt: 0.5 Liter (31,98 € / 1 Liter)
4.94 von 5 Sternen
4.98 von 5 Sternen
Diese Zutaten gehören in jede winterliche Hausbar
Eine winterliche Hausbar braucht weniger, als die meisten denken. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Flaschen, sondern deren Qualität und Charakter. Eine hochwertige Basisspirituose trägt einen Drink auch dann, wenn nur zwei weitere Zutaten dazukommen.
Neben Edelbrand, Likör oder Whiskey solltest du wärmende Gewürze vorrätig haben. Zimt, Vanille und ein Kaffee Gewürz Sirup erzeugen genau die Aromen, die im Winter erwartet werden. Dazu kommen fruchtige Säfte wie Sanddorn, Marille oder Orange, die Süße und Alkoholstärke ausbalancieren.
Als Süßungsmittel passen Honig und Caramelsirup deutlich besser in die kalte Jahreszeit als neutraler Zuckersirup, weil sie eigene Aromen mitbringen. Zum Verlängern genügen Soda oder Ginger Ale. Wer einen Aperitif im Winter servieren möchte, setzt eher auf die spritzige Soda Variante, nach dem Essen darf es kräftiger und süßer sein.
So gelingen unkomplizierte Drinks auch ohne Erfahrung als Barkeeper
Die gute Nachricht vorweg: Du brauchst keine Barausbildung. Ein Shaker mit Eiswürfeln ersetzt den Großteil der teuren Werkzeuge, die in Profibars stehen. Wer keinen besitzt, kann für den Anfang ein stabiles, gut verschließbares Glas verwenden.
Als Faustregel gilt: etwa 10 bis 15 Sekunden kräftig schütteln, bis der Shaker außen beschlägt. Das ist das zuverlässigste Zeichen dafür, dass der Drink die richtige Temperatur erreicht hat. Danach durch ein feines Sieb abseihen, damit keine Eissplitter im Glas landen.
Halte dich bei den Mengenangaben möglichst genau an das Rezept. Schon ein zusätzlicher Zentiliter Sirup verschiebt das Verhältnis von Süße und Alkohol spürbar. Wie schnell sich mit wenigen Zutaten etwas Gutes mixen lässt, zeigen wir dir auch in unserem Beitrag zum schnellen Cocktail mit Sekt.
Die richtige Technik beim Rühren und Shaken
Ob du shakst oder rührst, entscheidet die Zusammensetzung des Drinks.
1) Geshakt wird immer dann, wenn Fruchtsaft, Sirup, Sahne oder Eiweiß im Spiel sind, weil diese Zutaten ohne kräftige Bewegung nicht sauber emulgieren. Der Nusserl Martini und der Ski Punsch gehören in diese Kategorie.
2) Gerührt wird bei rein alkoholischen Mischungen, etwa wenn du Brand und Wermut kombinierst. Rühren hält den Drink klar und verhindert, dass Luftbläschen die Optik trüben. Bei Sahne oder Eiweiß lohnt sich ein kurzer Dry Shake ohne Eis vorab, dadurch wird der Schaum deutlich stabiler.
Ein Detail, das viele unterschätzen: Je kälter und größer die Eiswürfel, desto weniger Schmelzwasser landet im Glas. Zu lange geshakte Drinks werden wässrig und verlieren an Aroma. Im Zweifel lieber etwas kürzer schütteln.
Passende Anlässe für stimmungsvolle Drinks in der kalten Jahreszeit
Nicht jeder Drink passt zu jedem Abend. Am Weihnachtsabend im Familienkreis kommen cremige, süßere Kreationen wie der Nusserl Martini besonders gut an, weil sie den Abschluss eines üppigen Essens begleiten, ohne zu schwer zu wirken.
Für Silvester eignen sich dagegen spritzige Varianten mit Soda oder Ginger Ale, die mehr Frische mitbringen. Ein Weihnachts-Cocktail darf ruhig süßer und gewürzbetonter ausfallen als ein Drink an einem gewöhnlichen Winterabend.
Nach einem Skitag oder einem langen Winterspaziergang greifen die meisten zu etwas Kräftigem, hier spielt der Ski Punsch seine Stärken aus. Und wer als Mitbringsel etwas sucht, das über eine Flasche Wein hinausgeht, liegt mit einer hofeigenen Spirituose meist richtig. Welche Drinks sich sonst noch für die Festtage eignen, zeigen wir dir in unserem Beitrag zum Aperitif für Weihnachten.
Von der gemütlichen Mädelsrunde bis zum Festtagsabend
In geselliger Runde punkten Drinks, die auch optisch etwas hermachen. Ein Farbverlauf durch gefloateten Saft oder eine auffällige Fruchtdeko sorgt dafür, dass das erste Glas nicht das letzte bleibt.
Beim Festtagsabend zu zweit darf es hochwertiger zugehen. Ein fassgelagerter Edelbrand als Basis macht aus einem einfachen Rezept einen Drink mit Tiefgang. Ein weihnachtlicher Cocktail verträgt hier deutlich mehr Gewürznote als eine lockere Runde unter der Woche.
Für größere Gruppen bereitest du am besten eine Basismischung vor, die nur noch mit Soda aufgefüllt wird. So stehst du nicht den halben Abend am Shaker. Und für Gäste ohne Alkoholwunsch lassen sich die meisten Rezepte mit Säften und Sirupen gut abwandeln.
Drinks mit wenigen Zutaten, kurzer Zubereitung und wärmenden Aromen wie Honig, Zimt oder Marillenbrand, ganz ohne Barkeeper Erfahrung.
Kräftige Edelbrände wie Marillenbrand und Williamsbirne sowie Whiskey und nussige Liköre passen durch ihre wärmenden Aromen besonders gut.
Zimt, Sternanis, Vanille und Kaffee Gewürz Sirup unterstreichen die wärmende Winternote, etwa im Ski Punsch.
Im passenden Glas mit frischer Deko wie Zimtstange oder Orangenzeste servieren, kräftige Drinks eher ohne viel Eis.